Was ist ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEK)?

In einem Gemeindeentwicklungskonzept (GEK) werden Grundsätze und Leitlinien für die zukünftige Entwicklung einer Gemeinde erarbeitet und festgelegt. Ziel des GEKs ist es daher, dass sich eine Gemeinde frühzeitig mit den unterschiedlichen Themen, die heute und in Zukunft relevant sind, auseinander setzt und eine Strategie erarbeitet, um die Themen proaktiv anzugehen.
Den Kern eines GEKs stellt ein Handlungsprogramm dar, in dem die Strategie mit Maßnahmen und Schlüsselprojekten konkretisiert wird. Das Handlungsprogramm dient als Orientierungsrahmen für das zukünftige politische Handeln. Hierbei geht es nicht darum, dass alle Maßnahme realisiert werden müssen. Vielmehr soll das Handlungsprogramm einen Weg aufzeigen, wie in einer Gemeinde durch bestimmte Maßnahmen gezielt neue Impulse generiert und Herausforderungen aktiv gelöst werden können.

Warum soll ich mich einbringen?

Wie alle Gemeinden in Deutschland steht die Gemeinde Altenkrempe vor großen Herausforderungen: Seien es der demographische Wandel oder die vielen Fragen rund um den Klimawandel. In ländlich geprägten Regionen spielen zudem verstärkt die Themen der wohnbaulichen Entwicklung in allen Ortsteilen sowie die Sicherung der Angebote der Daseinsvorsorge und Nahversorgung wichtige Rollen. Auch das Gemeideleben an sich wird derzeit vielerorts diskutiert, insbesondere vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie.
Um herauszufinden, wo der Schuh genau drückt und aus welchen Gründen Altenkrempe eine lebenswerte Gemeinde ist, brauchen die Experten der CIMA Beratung + Management GmbH Ihre Hilfe!
Sie sind diejenigen, die in der Gemeinde wohnen, leben und/oder arbeiten. Also bringen Sie sich ein und tragen Sie dazu bei, die Gemeinde für die Zukunft fit zu machen!

Was ist das Mitmach-Kit?

Das Mitmach-Kit bildet als digitale Informations- und Beteiligungsplattform das Grundgerüst für den gesamten GEK-Prozess. Über die Projekthomepage werden Sie einerseits über den Prozess, das weitere Vorgehen und den aktuellen Stand informiert. Andererseits werden zu bestimmten Zeitpunkten weitere Beteiligungsmöglichkeiten freigeschaltet, über die Sie sich aktiv in den Prozess einbringen können.

Die erste Beteiligungsrunde ist nun beendet. Weiter unten finden Sie aber noch die Informationen, wie der Prozess im Rahmen des Mitmach-Kits ausgestaltet war. Die Textbausteine sind entsprechend im Präsens geschrieben.

Beteiligungsrunde Part 1 

Arbeitsauftrag I: Verortung der Stärken, der Schwächen und Ihrer Ideen
Im 1. Teil des Mitmach-Kits sollen Sie mit Hilfe der Übersicht des Gemeindegebietes die Stärken und Schwächen der Gemeinde benennen und verorten. Eine Stärke könnten bspw. die vorhandenen Guthäuser (Kulturgut Hasselburg, Gut Sierhagen) als Veranstaltungs- und Kulturorte sein. Eine Schwäche hingegen ist zum Beispiel ein fehlender Fußgängerübergang an der Straße XY oder der ausbaufähige Zustand eines Spielplatzes.
Falls Sie bereits eine Idee zur Optimierung einer Schwäche oder den Ausbau eines Angebotes haben, können Sie diese auch direkt als Idee verorten und beschreiben.

Arbeitsauftrag II: Beantwortung des Fragebogens
Neben der Identifizierung von Stärken und Schwächen möchten wir auch erste Handlungsschwerpunkte für das GEK herauskristallisieren. Hierzu haben wir einige Fragen erarbeitet, die unterschiedliche Themenkomplexe umfassen. Zunächst sollen Sie daher den Ist-Zustand der Gemeinde bewerten. Anschließend stehen gezielte Fragen, zentrale Herausforderungen und mögliche Projektansätze der künftige Gemeindeentwicklung im Fokus.

Wir haben den Arbeitsauftrag II in zwei Teile unterteilt, damit Sie sich in Ruhe sowohl den Fragen rund um die Ist-Situation als auch den Fragen rund um die Zukunft der Gemeinde näher können. Nutzen Sie daher gerne die Möglichkeit zunächst den ersten Teil zu bearbeiten. Entweder widmen Sie sich dann direkt auch dem zweiten Teil oder machen diesen später.

MK II